Welchen Einfluss haben die Ladegüter auf die Ladebordwand und ihre Ausstattung?
Die Art der zu transportierenden Güter bestimmt maßgeblich die Anforderungen an den Ladevorgang. Was bei standardisierten Europaletten oder Rollbehältern routiniert und effizient abläuft, erfordert bei kostspieliger Ware oder Gefahrgut besondere Sorgfalt und spezifische Sicherheitsvorkehrungen. Die Ladebordwand ist dabei mehr als nur eine Hubplattform – sie ist das entscheidende Bindeglied zwischen Entladeort und Fahrzeug, das einen reibungslosen und sicheren Warenfluss erst möglich macht. Ihre sachgerechte Nutzung sowie die Ausstattung der Ladebordwand entscheiden über den sicheren Transport und letztlich über die Wirtschaftlichkeit.
Jede Ladungsart bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich:
Teure Ladung »
wie Pharmaartikel verlangen nach zusätzlichen Schutzmaßnahmen, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die besonderen Anforderungen beim Be- und Entladen der unterschiedlichen Transportgüter und die zu beachtenden Sicherheitsaspekte je nach Ladungsart – von der richtigen Positionierung über die Wahl der geeigneten Hilfsmittel bis hin zu Ausstattungen, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

» Sicheres Be- und Entladen von Paletten: Die Grundlage des modernen Warentransports

Paletten sind das Rückgrat der modernen Logistik. Ob Getränkekisten, Lebensmittel, Baumaterialien oder Elektronik – ein Großteil aller Transportgüter bewegt sich heute auf standardisierten Paletten durch die Lieferkette. Doch was bedeutet dieser palettierte Transport für das sichere Be- und Entladen, und welche Anforderungen stellt er an die Ladebordwand?
Welche Waren werden auf Paletten transportiert?
Die Europalette (1200 x 800 mm) und ihre Verwandten tragen eine beeindruckende Vielfalt an Gütern. Im Lebensmittelbereich finden sich darauf Getränkekisten, Konserven, Tiefkühlware oder Mehlsäcke. Die Baubranche transportiert Zement, Fliesen, Dämmstoffe und Farben palettiert. In der Industrie werden Maschinenteile, Chemikalien in Fässern oder auch Elektronikkomponenten auf diese Weise befördert. Selbst empfindliche Waren wie Pharmaprodukte oder hochwertige Konsumgüter profitieren von der standardisierten Palettierung, da sie Schutz bietet und die Handhabung erleichtert.
Die Ladegewichte variieren dabei erheblich: Während eine Palette mit leichter Ladung wie Toilettenpapier maximal 200 kg wiegt, können Baumaterialien oder Metallwaren schnell 1.000 kg und mehr erreichen. Diese Spannbreite macht deutlich, warum eine belastbare und zuverlässige Ladebordwand unverzichtbar ist.


Wie werden Paletten bewegt?
In der Praxis kommen hauptsächlich Hand- und Elektro-Hubwagen (Ameise) sowie Gabelstapler zum Einsatz. Der Gabelhubwagen - auch Handhubwagen genannt - ist das Arbeitspferd für leichtere Lasten und kurze Distanzen. Er wird von Hand gezogen oder geschoben und ist besonders wendig – ideal für enge Ladeflächen und innerstädtische Liefertouren. Elektrische Hubwagen erleichtern die Arbeit bei häufigen Stopps und höheren Gewichten der Ladegüter. Dabei ist zu beachten, dass das Flurförderfahrzeug für die Hubladebühne zusätzliches Gewicht beim Hubvorgang bedeutet - bei Gabelhubwagen ist mit maximal 100 kg Zusatzgewicht zu rechnen, bei Elektro-Hubwagen circa 500 kg.
Genau hier liegt die Problemstellung bei Gabelstaplern: Ihr Eigengewicht ist wesentlich höher. Deshalb ist sowohl das Befahren als auch das Überfahren der Lift-Plattform nicht erlaubt! Denn dies kann zu starken Schäden - so genannten Gewaltschäden - führen, welche die Ladebordwand nachhaltig schwächen. Nähere Informationen erhalten Sie in den Praxistipps zum Ladebordwand-Einsatz ».
Anforderungen des palettierten Transports an die Ladebordwand
Ausreichende Tragkraft der Hubladebühne: Eine Ladebordwand für den Palettenverkehr muss die kombinierten Gewichte von Transportgut, Palette und Flurförderzeug sicher tragen können. Während die Palette selbst nur etwa 25 kg wiegt, können die darauf befindlichen Waren je nach Art zwischen 200 und über 1000 kg erreichen. Hinzu kommt das Gewicht des Hubwagens, der für die Handhabung benötigt wird. Und: Je größer die Plattform, umso mehr Platz bietet sie für das Ladegut.
Bei der Auswahl des passenden Cargolifts unterstützt Sie der Online-Produktfinder MyCargolift genauso wie Ihr Ansprechpartner bei BÄR.
Wichtige Informationen zum sachgerechten Umgang finden Sie ebenfalls in den Praxistipps zum Ladebordwand-Einsatz ».

Verstärkte Plattformsysteme: Die mechanischen Belastungen durch das wiederholte Befahren mit Flurförderzeugen und die punktuellen Kräfte, die dabei auf die Plattform wirken, erfordern eine robuste Konstruktion. Verstärkte Plattformsysteme mit massiveren Plattformprofilen sowie spezielle Spitzenprofile sind genau für diese Beanspruchungen ausgelegt. Besonders wichtig ist die Anpassung an die jeweilige Tragkraft und Plattformhöhe: Bei BÄR fließen all diese Parameter bereits in die Entwicklung seiner Cargolifts ein.
Hochleistungsaggregat für häufige Arbeitszyklen: Der palettierte Transport ist durch hohe Schlagzahlen geprägt. Lieferfahrzeuge müssen oft zahlreiche Stopps pro Tour bewältigen. Dies erfordert ein leistungsstarkes Hydraulikaggregat mit circa 3 kW Leistung, das schnelle Hub- und Senkbewegungen ermöglicht und auch bei intensiver Nutzung zuverlässig arbeitet. Ein unterdimensioniertes Aggregat würde nicht nur die Arbeitsgeschwindigkeit reduzieren und damit die Liefertouren verlängern, sondern könnte bei Dauerbetrieb auch überhitzen und vorzeitig verschleißen. Die höhere Motorleistung gewährleistet zudem, dass die Bordwand auch bei voller Beladung zügig und gleichmäßig arbeitet, ohne den Betriebsablauf zu verzögern.

Je schwerer die Last, umso wichtiger ist geschultes Fachpersonal, welches die Risiken und Gefahren im Blick hat. Wer zusätzlich wissen möchte, ob der Cargolift überladen wird (also zu viel Last über den Lift ausgeladen wird), für denjenigen entwickelt BÄR die Überlasterkennung Bär CargoWarn. Sie ermöglicht es der Fuhrparkleitung, Überlast zu erkennen und entsprechende Maßnahmen wie zusätzliche Schulungen zu ergreifen, damit der Lift möglichst lange sicher genutzt werden kann.
Wählen Sie ein anderes Transportgut per Klick auf das Bild oder die Überschrift oder scrollen Sie einfach weiter zu Rollcontainern und Abrollsicherungen.

» Rollbehälter-Transport mit Ladebordwand: Effizient, sicher und wirtschaftlich
Rollbehälter, auch Rollcontainer, Gitterwagen oder umgangssprachlich "Rollies" genannt, sind aus der modernen Logistik nicht mehr wegzudenken. Wer täglich Supermärkte, Bäckereien oder Textilgeschäfte beliefert, transportiert nicht einzelne Behälter, sondern mehrere Rollcontainer pro Tour. Die Ladebordwand ist dabei die kritische Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Empfänger – und stellt andere Anforderungen als beim Palettenverkehr.
Rollbehälter sind standardisierte Transportbehälter auf (Lenk-) Rollen, die von einer Person ohne technische Hilfsmittel bewegt werden können. Ihre Mobilität macht sie besonders effizient für bestimmte Branchen und Warengruppen. Zusätzlich kommen Rollbretter zum Bewegen von Maschinen zum Einsatz. Doch das Ein- und Ausladen mehrerer rollbarer Ladegüter gleichzeitig stellt eigene Anforderungen an Ladebordwand und Ladungssicherung.


Welche Branchen transportieren welche Waren in Rollbehältern?
Der entscheidende Vorteil von Rollbehältern ist, dass sich Waren ohne Umstapeln direkt vom Lager über das Fahrzeug bis an den Einsatzort bewegen lassen. Deshalb dominieren sie in Branchen, in denen Schnelligkeit und häufiger Warenumschlag gefragt sind:
- Einzelhandel und Lebensmittellogistik: Supermärkte und Discounter erhalten täglich Nachschub in Rollcontainern – Brot und Backwaren, Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Tiefkühlware oder Drogerieartikeln. Transport vom Zentrallager in die Filiale und direkt in den Gang zum Regal („vom Lkw ins Regal“).
- Post- und Paketdienste: Sortierte Sendungen werden effizient in Rollbehältern gebündelt und zu Verteilzentren oder Filialen transportiert.
- Gesundheitswesen: Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nutzen Rollbehälter für Wäschelogistik, sterile Güter, Medikamente oder Verbrauchsmaterialien.
- Hotellerie, Gastronomie, Catering: Speisen, Getränke, Geschirr und Wäsche zwischen Küche, Lager und Veranstaltungsräumen.
- Wäschereien: Transport von Schmutz- und Reinwäsche in Krankenhäusern oder Hotels.
- Pharmahandel: Belieferung von Apotheken mit vorkommissionierten Kisten.
- Textil- und Modebranche: Bekleidung auf Bügeln kann hängend transportiert werden, Schuhe und gefaltete Ware finden geschützt Platz. Besonders in der schnelllebigen Modelogistik mit häufig wechselnden Kollektionen sind die flexiblen Behälter unverzichtbar.
- Industrie und Handel: Kleinteile, Ersatzteillager, Retouren oder Kommissionierware profitieren von der standardisierten Handhabung.

Welche Auswirkungen haben Rollbehälter auf die Ladebordwand?
Die Mobilität der Rollbehälter ist zugleich größter Vorteil und größte Herausforderung beim Ein- und Ausladen: Anders als Paletten, die erst mit Hubwagen bewegt werden können, sind Rollbehälter permanent mobil. Diese grundlegende Eigenschaft bestimmt die Anforderungen an die Ladebordwand: Gemäß der Europäischen Norm für Hubladebühnen EN 1756-1 müssen Rollbehälter auf der Plattform gesichert werden. In der Regel kommen so genannte Abrollsicherungen (Rollstopps) oder alternativ Mulden zum Einsatz.
Sie möchten direkt Informationen zu Abrollsicherungen erhalten? Dann haben wir eine Abkürzung für Sie:
Denn die Plattform-Webseite präsentiert eine Übersicht über Sicherungssysteme für Rollbehälter ».
Bei der Auswahl der passenden Sicherung Ihrer Rollbehälter sollten Sie beachten:

Rollbehälter-Gewicht - Wie schwer sind die beladenen Rollbehälter?
Das Gewicht eines beladenen Rollbehälters hängt maßgeblich von der Art der transportierten Ware ab, liegt jedoch in der Logistikpraxis meist in einem Bereich von 150 kg bis 500 kg. Während Sendungen mit voluminösen, leichten Gütern (wie Toilettenpapier oder Kleidung) oft nur ein Gesamtgewicht von etwa 100 kg bis 200 kg erreichen, können Behälter mit schweren Artikeln (wie Getränken, Konserven oder Zeitschriften) die maximale Traglast von oft 500 kg oder mehr voll ausreizen.
Mit Blick auf die Ladebordwand ist zu beachten, dass sich so genannte Abrollsicherungen fast immer in der Plattformspitze befinden. Jede Hubladebühne hat ein definiertes Lastmoment – also eine bestimmte Tragkraft an einem festgelegten Lastabstand (siehe Lexikon-Beitrag zur Tragkraft). Die Tragkraft 2.000 kg hat beispielsweise einen Lastabstand von 1.000 mm ab dem Fahrzeugladeboden. Je größer der Lastabstand ist, an dem die Ladung platziert wird, desto geringer ist die zulässige Tragkraft. Im oben angezeigten Lastdiagramm ist dies dargestellt: Der Lastmittelpunkt des Rollbehälters befindet sich bei einem Lastabstand von circa 1800 mm (bei einer Plattformhöhe von 2410 mm). Die zulässige Tragkraft liegt bei etwas über 1.000 kg. Doch ein Rollbehälter kommt selten allein. Deshalb stellt sich die Frage:

Alle Abrollsicherungen verfügen bei BÄR über einen doppelten Boden. Er sorgt für höchste Überrollfestigkeit. Aus Gründen der Robustheit sind manche Abrollsicherungen nur für bestimmte Tragkraft-Stufen und damit zusammenhängend definierten Plattformensystemen verfügbar. Nähere Informationen finden Sie in der Portfolio-Broschüre (auf den Webseiten der Produktgruppen, auf der Plattform-Webseite oder bei Ihrem Ansprechpartner.

Wie viele befüllte Rollbehälter möchten Sie bei einem Verladevorgang gleichzeitig auf der Plattform platzieren?
Die meisten Ladebordwände von BÄR verfügen über eine Abrollsicherung für zwei Rollbehälter. Ein Rollbehälter wird an einer Abrollsicherungsklappe oder an einem paar Mulden platziert. Generell bietet BÄR Abrollsicherungen für:
- zwei Rollbehälter
- drei Rollbehälter
- vier Rollbehälter
- fünf Rollbehälter
Bis zu drei Rollbehälter werden dabei in der Plattformspitze platziert. Bei vier oder fünf Rollbehältern kommen in zweiter Reihe entweder
- weitere Abrollsicherungsklappen zum Einsatz (wie in der Grafik dargestellt),
- so genannte Tellermulden (ein Paar in Fahrtrichtung links oder zwei Paar - also rechts und links) oder
- eine schmale Abrollsicherungsklappe entlang der linken Plattformseite für einen Rollbehälter - der so genannte Typ L.

Im Namen der Abrollsicherung steht bei BÄR, auf wie viele Rollbehälter die Abrollsicherung ausgelegt ist. So steht die Benennung "2ad" für eine Abrollsicherung mit zwei Klappen für zwei Rollbehälter vom Typ ad (siehe Erklärung der Abrollsicherungstypen weiter unten).
Die Verfügbarkeit der Abrollsicherung sowie die Breite der Klappen hängen vom Plattformtyp und den Plattformabmessungen ab. Denn viele Rollbehälter auf der Plattform brauchen entsprechend viel Platz - gleiches gilt für Abrollsicherungsklappen. An dieser Stelle möchte BÄR Ihnen den Produktfinder MyCargolift ans Herz legen: MyCargolift berücksichtigt das Trägerfahrzeug und die Ladung und schlägt Ihnen nur passende Bär Cargolifts vor. Der Produktfinder berücksichtigt dabei sowohl die Mindestabmessungen der Plattform als auch die zulässige Tragkraft an der Abrollsicherung (denn je höher die Plattform, desto geringer die Kraft). Allerdings empfiehlt MyCargolift kein Abrollsicherungssystem.
Andere Abrollsicherungen ermöglichen, dass sich die geöffnete Abrollsicherungsklappe nach dem Überfahren mit dem Rollbehälter automatisch wieder öffnet. Dies ist vorteilhaft, wenn Ladung in Rollbehältern oder auf Rollbrettern vom Boden in das Fahrzeug geladen werden soll. Dabei werden zwei Positionen des Bedienhebels oder Schalters unterschieden:
- Position "Aufladen": Die Klappe öffnet nach dem Überfahren mit dem Rolli automatisch, so dass der Rollcontainer einfach gegen die offene Klappe zurückrollen kann.
- Position "Abladen": Die Klappe arretiert nach dem Niedertreten, wodurch der Rollbehälter ungehindert von der Plattform gerollt werden kann. Die Position des Bedienhebels oder Schalters ist in folgenden Fotos dargestellt.
BÄR spricht in diesem Zusammenhang oft von "Schaltpositionen". Über diese Zusatzfunktion - oder zweite Schaltposition - verfügen die Abrollsicherungstypen:
Generell unterscheiden sich die Abrollsicherungen im Öffnungswinkel der Abrollsicherungsklappe oder anders ausgedrückt: In der Art der Sicherung des Rollbehälters und dem maximalen empfohlenen Rollendurchmesser.
Für Rollendurchmesser bis 110 mm bietet BÄR folgende Abrollsicherungstypen, bei denen die Klappe mit einem Öffnungswinkel von circa 43° als Barriere für die Rolle dient:
Für Rollendurchmesser bis 200 mm gibt es folgende Abrollsicherungstypen, in welche die Rolle wie in eine Mulde rollen kann:
Neben Abrollsicherungen mit Klappen bietet BÄR auch Mulden zur Sicherung der Rollbehälter an:

Sensible Ladung - Wie kann empfindliche Rollbehälter-Ladung wie servierfertige Suppe unbeschadet ein- und ausgeladen werden?
Beim Transport sensibler, empfindlicher oder "kopflastiger" Waren ist nicht nur Heben und Senken gefragt, sondern ein Verladeprozess mit maximaler Kontrolle und Gleichmäßigkeit. In Jahr 2024 präsentierte BÄR ein Entwicklungsprojekt mit dem Titel "CargoSpeed" . Darunter versteht BÄR die Geschwindigkeitsregulierung sowie die stufenlose Regulierung der Geschwindigkeit aller Funktionen seiner Hubladebühnen. Sprechen Sie Ihren Ansprechpartner auf diese Patent-geschützte Ausstattung an.


Serienmäßig verfügen alle Bär Cargolifts über "automatisches Auf- und Abneigen am Boden". Bär Cargolifts mit vier Zylindern (zwei Hub- und zwei Neigzylindern - siehe Lexikon-Beitrag zum Produktnamen) besitzen meistens ein mechanisches Gelenk. Das Gelenk ermöglicht nicht nur ein sanftes Auf- und Abneigen, sondern es erinnert die ursprüngliche Plattformposition und geht beim Aufneigen dorthin zurück.
Gewichtsoptimierte Cargolifts mit vier Zylindern - genauer gesagt BC 1000 S4 und BC 1500 S4L - erfolgt das Auf- und Abneigen am Boden auf innovative Weise elektrisch gesteuert. Beim Verladen sehr empfindlicher Ladung - wie den servierfertigen Suppen - kann für diese Produkte die Option "Sanftes Aufneigen" ergänzt werden.
Lieber ein anderes Transportgut? Ein Klick auf Bild oder Überschrift reicht aus! Oder per Pfeil ganz nach oben. Es folgt wertvolle Ladung.
» Wertvolle Ladung sicher ein- und am Zielort wieder ausladen

Unter kostbarer, wertvoller oder hochpreisiger Ladung versteht man Güter mit einem besonders hohen Material- oder Marktwert, wie etwa Medizin- und Pharmazeutika, Genussmittel, Schmuck oder hochwertige Maschinen. Beim Transport solcher Waren spielt der Schutz vor Diebstahl eine zentrale Rolle. Neben einer sorgfältigen Routenplanung und gesicherter Zwischenlagerung sind technische Maßnahmen am Fahrzeug entscheidend. Ziel ist es, unbefugten Zugriff zu verhindern und die Transportkette lückenlos abzusichern.
Bei der Beförderung dieser Güter ist die Ladebordwand Teil der Sicherheitskette. Um Ladungsdiebstahl und unbefugten Zugriff beim Parken oder während des Be- und Entladevorgangs zu verhindern, können die Bär Cargolifts entsprechend vorbereitet werden.

Schließen Sie das Tragrohr ab!
Mit dem robusten Tragrohrdeckel kann der Zugang zum Tragrohr durch ein Vorhängeschloss gesichert werden. Denn im Tragrohr befinden sich neben hochpreisigen Liftkomponenten auch die Möglichkeit zur Notbedienung.
Definieren Sie den Entladeort und die Entladezeit
Alle Bär Cargolifts können über die standardisierte Datenschnittstelle an Ihr Telematik-System angebunden werden. Damit können Sie nicht nur in Echtzeit Informationen zum Lift erhalten, sondern Geo- und Timefencing für den Cargolift-Einsatz werden möglich.
Schützen Sie die vor unberechtigter Bedienung
Fest verbaute Bedienelemente wie die Bedieneinheit Bär Control EVO werden in der Regel im Fahrerhaus ein- und ausgeschaltet. Zusätzlich ist es möglich, die Bedienelemente per Bedienbefehl zu (de)aktivieren, also per Hebelbewegung oder Tastendruck - dem so genannten SwitchKey. Der SwitchKey kann in der Diagnosesoftware angepasst werden. Ein PUK ist auch für die Notbedienung möglich. Ihr Ansprechpartner berät Sie gerne.
Im Einsatz sicher bleiben
Die Funkfernbedienung Bär SmartControl Plus erkennt die Distanz zwischen Lift und Handsender. Entfernt sich der Handsender aus dem definierten Arbeitsbereich, so verriegelt der Lift automatisch all seine Bedienelemente.
Dies ist eine Auswahl der Möglichkeiten, die Sie vor allem dank der Elektroniksteuerung "eBC Controller" haben. Besprechen Sie Ihre Anforderungen mit Ihrem Ansprechpartner.
Ihre hochwertige Ladung wird auf Rollen transportiert? Dann erhalten Sie per Klick auf Bild oder Überschrift des Rollbehälters mehr Informationen! Oder starten Sie ganz oben per Pfeil. Es folgen Informationen zum Transport von Gefahrgütern.
» Damit gefährliche Güter sicher ein- und ausgeladen werden

Beim Transport gefährlicher Güter auf der Straße müssen Menschen, Umwelt und Sachwerte vor Schäden durch diese Stoffe schützt werden. Deshalb regelt das europäische Übereinkommen ADR (Accord relatif au transport international des marchandises dangereuses par route) dies mit Vorgaben zu Einstufung, Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation, Fahrzeugtechnik und Ausrüstung. In Deutschland werden die ADR-Bestimmungen durch die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB, früher GGVS) in nationales Recht umgesetzt, die sowohl innerstaatliche als auch grenzüberschreitende Gefahrguttransporte per Lkw konkretisiert.
Für den Einsatz von Hubladebühnen bedeutet dies, dass beim Transport von Gefahrgut nicht nur Ladungssicherung und Bedienung der Hebebühne sicherheitsgerecht erfolgen müssen, sondern auch alle ADR- und GGVSEB-Vorgaben zu Kennzeichnung, Ausrüstung und Qualifikation des Fahrpersonals (ADR-Schein) eingehalten werden, damit Risiken für Menschen, Umwelt und Infrastruktur minimiert werden. BÄR bietet verschiedene Cargolifts mit ADR-Zertifikat für Verpackungsgruppe III (ADR EX/III) an. Ihr Ansprechpartner bei BÄR berät Sie gerne.

Über die Überschriften und Bilder können Sie zu anderen Ladegütern gelangen oder mehr über andere Sicherheitskomponenten erfahren.
Fazit: Auch die Transportgüter beeinflussen den Lift
Durchdachte Ladebordwand-Sicherheitskonzepte minimieren Unfallrisiken und gewährleisten effiziente Arbeitsabläufe. Allgemeine Sicherheitsausstattungen, zusätzliche Warnsignale und spezielle Schutzvorrichtungen sorgen dafür, dass Cargolift-Einsätze für den Fahrer und alle Beteiligten im Arbeitsumfeld genauso wie für das Transportgut sicher und zuverlässig erfolgen können. Die Sicherheitsausstattung moderner Bär Cargolifts ist damit ein zentraler Baustein für den erfolgreichen Transportbetrieb.
.Doch Ausstattungen erfüllen nicht nur Sicherheitsanforderungen, sondern sie bieten weiteren Nutzen im Betrieb und in der Montage von Hubladebühnen. Deshalb befassen sich die folgenden Lexikon-Beiträge mit den Themen:





























